Falls Sie unsicher sind, ob ein Fleck auf Ihrer Haut ein gutartiges Muttermal oder ein Melanom ist, sollten Sie unbedingt unsere Hautkrebsvorsorge nutzen, denn Früherkennung ist sehr wichtig.

Melanome sind gefährlicher als weißer Hautkrebs, da sich die entarteten Zellen unkontrolliert und aggressiv teilen und in benachbarte Organe streuen können, wo sie Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden. Nur durch eine rechtzeitige Diagnose lassen sich fortgeschrittene Melanome mit großer Eindringtiefe vermeiden.

Unsere Therapieverfahren

Die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen wie Dermatologie und Plastische Chirurgie am Dermatologikum Bremen, die Befundung im eigenen Labor und die enge Kooperation mit Internist/-innen, Onkolog/-innen und Radiolog/-innen, ermöglichen schnelle, präzise Diagnosen und die Ausschöpfung des gesamten Therapiespektrums.

Die allererste Option für den schwarzen Hautkrebs ist eine operative Entfernung. Denn solange der Hautkrebs noch in der Oberhaut angesiedelt ist, ist keine Streuung möglich. Dafür fehlen die Blut- und Lymphgefäße in dieser Hautschicht. Erst wenn durch die Zellteilung die Lederhaut erreicht wird, genügt eine Operation nicht mehr.

In fortgeschrittenen Stadien arbeiten wir mit ausgewiesenen Hauttumorzentren zusammen und setzen modernste Immuntherapien ein, die sich in den letzten Jahren mit zunehmendem Erkenntnisgewinn über die Zellregulationswege kontinuierlich weiterentwickelt haben.

Was ist schwarzer Hautkrebs (Melanom)?

Wird schwarzer Hautkrebs frühzeitig erkannt, ist dieser immer heilbar. Bei Melanomen entarten die durch Sonnenbrände geschädigten Pigmentzellen in der Haut. Sie erscheinen als bräunliche oder schwarze Flecken auf der Haut. Etwa 10 bis 20 % der Melanome entwickeln sich aus einem gutartigen Muttermal heraus. Die Mehrheit der Melanome entsteht jedoch neu – auf zuvor gesunder und unauffälliger Haut.

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