Die weibliche Brust ist für das körperliche Wohlbefinden von großer Bedeutung. Passt diese nicht zum Gesamterscheinungsbild, fühlen Patientinnen sich in ihrem Alltag sowie ihrer Freizeit beeinträchtigt und neigen teilweise zum bewussten Vermeiden verschiedener Tätigkeiten. Dies muss nicht sein.

Wir bieten Ihnen verschiedene, modernste Behandlungsstrategien, um Ihre Brustform und -größe harmonisch Ihrem Gesamtbild anzupassen. Lassen Sie sich gern von uns zu folgenden Behandlungsmöglichkeiten beraten.

Brustvergrößerung mit Hochwertigen Silikon-Implantaten

Bei dieser bewährten und effektiven Methode verwenden wir ausschließlich absolut sichere und hochwertige Implantate vom Marktführer. Der Vorteil von Implantaten liegt in der Möglichkeit einer deutlichen Vergrößerung der Brust. Abhängig vom Ausgangsbefund kann eine Kombination mit Eigenfett (Hybrid-Augmentation) sinnvoll sein. Hierdurch kann das Dekolleté zusätzlich betont und/oder der Abstand zwischen der Brust minimiert werden. Welche Form, Platzierung (über oder unter dem Brustmuskel) und Technik angewendet wird und welche Größe die Brust bekommen soll, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen während der ausführlichen Beratung.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 60-120 Minuten
Operationsort stationär
Narkose Vollnarkose
Stationärer Aufenthalt wenn erforderlich: 1 Tag
Fadenzug in der Regel nicht notwendig (selbstauflösende Fäden)
Nachsorge nach 1 Tag, nach 1 Woche, nach 6 Wochen und 6 Monaten
Ausfallzeit 7-14 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Sport für 6 Wochen, keine Sauna für 6 Wochen, Spezial-BH für 6-8 Wochen

Implantatentfernung, -wechsel und Kapselfibrose

Nach jeder Brustvergrößerung mit Silikon-Implantaten bildet der Körper als natürliche Reaktion auf den Fremdkörper eine Bindegewebshülle um das Implantat. Im Idealfall bleibt diese Bindegewebshaut dünn und elastisch. In einigen Fällen jedoch entwickelt sich eine feste, dickere Kapsel, die sich manchmal sogar zusammenziehen kann. Diese Form der Komplikation nennen wir Kapselfibrose oder Implantatverhärtung.

Man vermutet eine Entzündungsreaktion durch eine Besiedelung der Implantate mit Bakterien, da diese relativ häufig auf ihnen nachgewiesen werden können. Gehäuft tritt das Problem aber auch nach anderen Komplikationen auf, wie etwa Nachblutungen. Auch nach Bestrahlungen bei Brustrekonstruktionen durch Implantate tritt eine Kapselfibrose häufiger auf. Die Therapie erfolgt meistens operativ durch Austausch der Implantate oder aber deren Entfernung mit anschließender Vergrößerung durch eine Eigenfett-Transplantation.

Abhängig vom Befund und den einliegenden Implantaten kann zudem nach einer gewissen Zeit auch ein Implantatwechsel sinnvoll sein.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 60-90 Minuten
Stationärer Aufenthalt ambulant oder stationär
Narkose Vollnarkose
Fadenzug in der Regel nicht notwendig (selbstauflösende Fäden)
Nachsorge nach 1 Tag, nach 1 Woche und nach 6 Wochen und 6 Monaten
Ausfallzeit 7 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Sport für 6 Wochen, keine Sauna für 6 Wochen, Kompressions-BH für 6-8 Wochen

Brustvergrößerung mit körpereigenem Fettgewebe

Eine natürliche Alternative zu Silikon-Implantaten ist die Brustvergrößerung mit Hilfe von Eigenfett (autologe Fettgewebstransplantation oder Lipofilling). Das eigene Fett wird dabei von den gewünschten Arealen (Bauch/Beine/Po/Arme) behutsam entnommen und zur Vergrößerung der eigenen Brust verwendet. Bei dieser Methode sind nur sehr kleine Hautschnitte (3 Millimeter) nötig, die später nicht oder nur kaum sichtbar sind. Pro Eingriff ist eine Vergrößerung von einer halben bis zu einer Körbchengröße möglich.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 90-120 Minuten
Operationsort ambulant – Entlassung am gleichen Tag
Narkose Vollnarkose
Fadenzug nach 14 Tagen
Nachsorge 10. Tag, nach 6 Wochen und 6 Monaten
Ausfallzeit 3-7 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Druck (BH) im Brustbereich für 6 Wochen. 6 Wochen kein Sport und Kompressionsmieder an den abgesaugten Stellen für 6 Wochen. Auf Nikotinkonsum für mindestens 6 Wochen verzichten!

Bruststraffung und -verkleinerungen

Durch Veranlagung, Gewichtschwankungen, Alterungsprozesse sowie Schwangerschaft- und Stillzeit kann es zu einem Absinken der Brust kommen. Zudem kann die Brust proportional zum übrigen Körper zu groß sein, woraus Rücken- und Nackenbeschwerden resultieren können. Zudem klagen die Patientinnen häufig über Beschwerden beim Sport oder fühlen sich auch optisch beeinträchtigt.

Durch Straffungs- und Verkleinerungstechniken kann die Brustform und -größe harmonisch dem Gesamtbild des Körpers angepasst werden. Abhängig vom Befund formen wir die Brust mittels dem vorhandenen Eigengewebe und nutzen ggf. ergänzend ein Silikonimplantat oder Eigenfett. Ein harmonisches Gesamtbild ist uns hier besonders wichtig. In einem ausführlichen Beratungsgespräch besprechen wir die Vor- und Nachteile verschiedener OP-techniken sowie deren Risiken.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 120-180 Minuten
Operationsort stationär
Narkose Vollnarkose
Fadenzug in der Regel nicht notwendig (selbstauflösende Fäden)
Nachsorge 3. Tag, 10. Tag, nach 6 Wochen und 6 Monaten
Ausfallzeit 7-14 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Sport für 6 Wochen, keine Sauna für 6 Wochen, Spezial-BH für 6-8 Wochen

Hybrid-Augmentation zur Brustvergrößerung

Der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten sind anatomische Grenzen gesetzt. Mithilfe der Hybrid-Augmentation sind wir in der Lage, über diese Grenzen hinaus die Brust individuell zu modellieren. Diese Form der Brustvergrößerung vereint die Vorteile von Silikonimplantaten mit denen eines Lipofillings. Hierdurch kann das Dekolleté zusätzlich betont und/oder der Abstand zwischen der Brust minimiert werden. Abhängig vom individuellen Befund entscheiden wir welche Implantatform, Platzierung (über oder unter dem Brustmuskel) und OP-Technik im Einzelfall sinnvoll ist und welche Größe die Brust individuell erreichen soll. In einem ausführlichen Beratungsgespräch besprechen wir alle Vor- und Nachteile sowie mögliche Alternativen.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 120-150 Minuten
Operationsort stationär
Narkose Vollnarkose
Stationärer Aufenthalt wenn erforderlich: 1 Tag
Fadenzug in der Regel nicht notwendig (selbstauflösende Fäden)
Nachsorge nach 1 Tag, nach 1 Woche, nach 6 Wochen und 6 Monaten
Ausfallzeit 7-14 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Sport für 6 Wochen, keine Sauna für 6 Wochen, Spezial-BH für 6-8 Wochen, Kompressionsmieder für 6-12 Wochen

Schlupf-/Hohlwarzen

Durch Veranlagung oder Alterungsprozesse kann es zu sogenannten Schlupf- oder Hohlwarzen kommen. Die Brustwarze ist hierbei eingezogen und stülpt sich in ausgeprägten Fällen auch bei Stimulation oder Kälte nicht aus. Häufig berichten die Patientinnen auch über Probleme beim Stillen. Die verkürzt ausgebildeten Milchgänge werden bei der Korrektur der Schlupfwarzen durchtrennt. So kann die Brustwarze ausgestülpt werden. Durch geschickte Narbenplatzierung ist die Narbe im Anschluss nahezu unsichtbar.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 45 Minuten
Operationsort ambulant
Narkose Lokalbetäubung mit Dämmerschlaf
Fadenzug nach 7 – 10 Tagen
Nachsorge 3. Tag, 17.-0. Tag, nach 6 Monaten
Ausfallzeit 1 Tag
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Sport für 2 Wochen, keine Sauna für 6 Wochen, spezieller Verband bis zum Fadenzug

Facharzt mit diesem Schwerpunkt

Mehr aus diesem Fachbereich

Jetzt online Termin buchen

Termin vereinbaren