Modernste Venenbehandlung mit minimalem Risiko

Das Ziel der endovaskulär-thermischen Behandlungsform ist es, alle Venenabschnitte auszuschalten, die aktuell erkrankt sind und damit ein Gesundheitsrisiko darstellen. Dies erfolgt nach denselben Therapieprinzipien, die auch für die klassische chirurgische Behandlung, die operative „Crossektomie mit Stripping“, gelten. Dadurch wird das Risiko von Rezidiven minimiert. Die Weiterentwicklung der endovaskulär-thermischen Behandlungsformen ist die Katheter-Crossektomie oder auch Laser-Crossektomie, die stets ambulant vorgenommen wird und kaum zu Alltagseinschränkungen führt.

Die endovenöse Behandlung wird durch die privaten Krankenversicherungen übernommen.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Zum einen finden sich die typischen Krampfadern bzw. Varizen. Eine Varize ist ein venöses Gefäß, welches erweitert ist und sicht- oder tastbar aus dem Hautniveau heraussteht. Zusätzlich kann eine Schwellung des betroffenen Beines besonders abends, Schweregefühle, Juckreiz und Schmerzen auftreten.

Eine Behandlung mit einem thermischen Verfahren erfolgt immer in örtlicher Betäubung, nach Wunsch auch zusätzlich im Dämmerschlaf. Die Schmerzen während und nach der Behandlung sind meistens gut zu tolerieren. Eine zusätzliche medikamentöse Schmerztherapie ist meistens nicht notwendig.

Bereits unmittelbar nach der Behandlung ist der venöse Abstrom des betroffenen Beins zum Herzen verbessert, da in der versiegelten Vene kein Blut mehr fließt. Die thermisch versiegelte Vene wird innerhalb von etwa 6 Monaten vollständig resorbiert. Die Einstichstellen verheilen innerhalb weniger Tage ohne sichtbare Narben ab.

Wie bei offenen Operationen werden auch bei den minimalinvasiven, thermischen Therapieverfahren Nebenwirkungen beobachtet wie beispielsweise Thrombosen, Blutungen, Infektionen und die Schädigung von Nerven. Jede invasive Behandlung, auch wenn diese minimalinvasiv ist, birgt ein gewisses, im vorliegenden Fall sehr überschaubares, Risiko.

Ja, dies ist sogar gewünscht. Vermeiden sollte man hingegen ausschließlich längere sitzende oder ausschließlich stehende Tätigkeiten. Aus diesem Grunde verordnen wir eine Arbeitsunfähigkeit für einige Tage bei besonders hiervon betroffenen Berufen.

Die Behandlung wird von privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe übernommen.

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